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DIN 33466 – Die Norm des Wanderns

Das Deutsche Institut für Normungen e.V. veröffentlichte 2004 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wanderverband, dem Deutschen Alpenverein e.V., dem NaturFreunde Deutschlands e.V. und einigen anderen unter der geheimnisvollen Nummer DIN 33466 Richtlinien zur – so wörtlich – „[…] verbrauchergerechten Vereinheitlichung von Markierungen und Beschilderungen auf Wanderwegen“.
 
Was sperrig klingt, hat durchaus einen relevanten und ernsten Hintergrund. Durch mangelhafte Kennzeichnung auf Wanderwegen sind wir als Wandernde einem hohen Sicherheitsrisiko und unter Umständen einer erhöhten Lebensgefahr ausgesetzt. Um das zu vermeiden, beschreibt die Norm unter anderem Richtlinien zur Markierungsartder Häufigkeit sowie dem darzustellenden Informationsgehalt der Beschilderung. Darüber hinaus werden Anforderungen zur MaterialbeschaffenheitHaltbarkeitUmweltverträglichkeit und Sichtbarkeit der Wegweiser definiert. Die Norm gibt somit ausreichend vor, welche Inhalte dargestellt werden müssen und welche Beschaffenheit die einzelnen Wegweiser aufweisen sollen.
 
Dennoch gibt es bei der visuellen Gestaltung regionale oder vereinsspezifische Unterschiede. Diese ergeben sich teilweise durch historisch gewachsene Beschilderungssysteme und -konzepte, die bereits seit mehreren Jahrzehnten angewendet werden.
 
Aus diesem Grund treffen wir im alpinen Raum meist auf Hinweisschilder mit leuchtendem Grund in Verkehrsgelb (RAL 1023) während uns im Thüringer Wald die Pfeilschilder im schönsten Laubgrün (RAL 6002) den Weg weisen. Uns ist es also möglich, anhand der Schildgestaltung zu bestimmen, wo wir uns befinden oder ob wir schon weiter gelaufen sind als wir eigentlich wollten. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass wir die Unterschiede überhaupt erkennen. 
 
Hierbei soll Ihnen unser Praxisguide helfen.