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Ihre individuelle Schildbeschriftung

Sie interessieren sich für unsere Wanderwegbeschilderungund haben spezielle Anforderungen und Wünsche an Ihre Beschriftung?   In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Ihre individuellen Beschriftungswünsche den Weg auf das Schild Ihrer Wahl finden.    Haben Sie die passende regionale Ausführung, Format und Ausrichtung gewählt finden Sie in der Produktbeschreibung des Schildes den Button Eingabemaske Schildbeschriftung.  Über diesen können Sie die jeweilige Datei herunterladen, ausfüllen und uns per Mail unter Angabe Ihrer Bestellnummer an shop@conzeptwerk.de senden.    Alternativ können Sie sich nach Abschluss Ihrer Bestellung auch erst einmal zurücklehnen. In der Regel melden wir uns innerhalb von 24 Stunden per Mail bei Ihnen um die jeweiligen Beschriftungsanforderungen zu besprechen.    Um Ihnen vollste Zufriedenheit zu gewährleisten, erstellen wir vor der Produktion auf Grundlage der ausgefüllten Eingabemaske einen Entwurf des Schildes. Entspricht dieser Ihren Erwartungen kann das Schild gefertigt und versandt werden.   Sie haben noch weitere Fragen zum Bestellprozess? Kontaktieren Sie uns per Mail an shop@conzeptwerk.de oder telefonisch unter +49 (0) 3647 – 50 69 36-0 Hier geht es zur Kategorie Beschilderung für Wanderwege

Wie erstelle ich meine Druckdatei richtig?

Druckdaten richtig erstellen

1. Auflösung 150 dpi für großformatige Drucke (ab 500 mm) 300 dpi bei Fotos, Bildern und Grafiken  1200 dpi bei Strichbilder wie z.B. Text    2. Format/Beschnittzugabe Um minimale Toleranzen beim Schneiden auszugleichen ist es notwendig, alle Elemente die bis zum Rand reichen mit Beschnitt anzulegen. Das bedeutet, dass das Dokumentformat 3 mm an jeder Seite größer ist als das eigentliche Endformat. Diese 3 mm bezeichnet man als Beschnitt oder Anschnitt. Um zu vermeiden, dass Elemente im Druckmotiv angeschnitten werden, sollte ein Sicherheitsabstand von mind. 6 mm zur Außenkante des Endformates berücksichtigt werden.  3. Dateiformat Druckdaten in Originalgröße nur geschlossene Formate PDF/X-3, JPG, TIF, EPS   4. Dokumentfarben Legen Sie die Farben stets im CMYK-Modus an – RGB-Farben werden im Produktions-Workflow automatisch in den CMYK-Farbraum konvertiert, wobei unerwünschte Farbabweichungen entstehen können. Am Monitor werden Farbinformationen im Farbraum RGB wiedergegeben, wohingegen im Druck diese Informationen mit CMYK ausgegeben werden. Bei der Umrechnung vom einen in den anderen Farbraum kann es zu Farbabweichungen kommen. Dies kann unterschiedliche Gründe haben: Monitorkalibrierung falscher Farbraum falsches Farbprofil Unter Verwendung eines sogenannten ICC-Profils können Farbabweichungen weitestgehend vermieden werden. Nutzen Sie beim Abspeichern folgende Farbprofile Bei gestrichenem Papier: PS0 Coated v3 – FOGRA51   Bei ungestrichenem Papier: PS0 Uncoated v3 – FOGRA52   Das Farbprofil ermöglicht es, Farben so umzurechnen, dass diese möglichst nah am Original gedruckt werden. Für unsere Druckprodukte verwenden wir das ICC-Profil ISOcoated v2 300%. Damit werden nicht nur die Farben möglichst originalnah umgerechnet, sondern gleichzeitig auch ein Farbauftrag von maximal 300% erzielt.  5. Schriften Betten Sie die verwendeten Schriften immer in die Druckdatei ein, um in dieser alle relevanten Informationen zur Schrift direkt zu speichern. Um Darstellungsfehler Ihrer Texte zu vermeiden, konvertieren Sie zur Sicherheit Schriften bitte in Pfade (= Kurven, Vektoren).Für optimale Lesbarkeit und Druckdarstellung sollte die Schriftgröße nicht kleiner als 5 pt angelegt sein und eine Mindeststrichstärke von 0,25 pt aufweisen.  6. Transparenzen Transparenzen entstehen dann, wenn in den Daten die Deckkraft reduziert wurde oder ein Effekt wie Schlagschatten verwendet wurde.Hierbei wird in einem Layoutprogramm keine Farbaufrasterung dargestellt, sondern ein Bildschirmeffekt verwendet. Diese Transparenzen können nicht gedruckt werden und werden reduziert und in Farbe aufgerastert.  7. Überdrucken Beim Überdrucken werden die Farbwerte des überdruckenden Objekts mit den Farbwerten des darunterliegenden Objektes addiert. Um sicherzustellen, dass keine Elemente versehentlich durch die Addition bei der Plattenbelichtung verschwinden und auf dem späteren Produkt fehlen, sollte die Überdrucken-Funktion keine Anwendung finden.   

Wind und Wetter trotzend – das Material der Schildkörper

Material Wanderwegsschilder

Wanderwegschilder sind ganzjährig verschiedensten Witterungsbedingungen, wechselnden Temperaturen und Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Aufgrund dieser vielfältigen äußeren Einflüsse ergeben sich besondere Anforderungen an das zu verwendende Material der Schilder.   Bevorzugte man in der Vergangenheit noch den Einsatz von Schildern aus Holz, die von Hand bemalt und beschriftet wurden, haben sich mittlerweile witterungsbeständigere und langlebigere Werkstoffe durchgesetzt. Heute wird meist Aluminium in Form eines Verbundstoffes oder als Vollmaterial für die Beschilderung von Wanderwegen eingesetzt.    Welche Variante dabei die Passende ist, richtet sich unter anderem nach Faktoren wie Budget, Gewicht und gewünschter Beschriftungsethik.   Im direkten Vergleich ergibt sich: Aluminium-Vollmaterial Aluminiumverbundstoff ✓ Beschriftung mittels durchgefärbten Folien ✓ Beschriftung mittels durchgefärbten Folien ✓ Beschriftung mittels Digitaldruck auf Hochleistungsfolien ✓ Beschriftung mittels Digitaldruck auf Hochleistungsfolien ✓ Beschriftung mittels Direktdruck ✓ Beschriftung mittels Direktdruck ✓ Pulverbeschichtung von Sichtflächen und Kanten ✓ Pulverbeschichtung von Sichtflächen und Kanten   ✓ Schichtmaterial (zwei Deckschichten aus dünnem Aluminiumblech thermisch mit Polyethylenkern verbunden)   ✓ kostengünstig   ✓ geringes Gewicht   ✓ höhere Steifigkeit   ✓ schlagfester bei stumpfer Beanspruchung (Faustschlag, Fußtritt)   ✓ geringere Diebstahlgefahr durch geringeren Schrottwert

DIN 33466 – Die Norm des Wanderns

Das Deutsche Institut für Normungen e.V. veröffentlichte 2004 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wanderverband, dem Deutschen Alpenverein e.V., dem NaturFreunde Deutschlands e.V. und einigen anderen unter der geheimnisvollen Nummer DIN 33466 Richtlinien zur – so wörtlich – „[…] verbrauchergerechten Vereinheitlichung von Markierungen und Beschilderungen auf Wanderwegen“. Was sperrig klingt, hat durchaus einen relevanten und ernsten Hintergrund. Durch mangelhafte Kennzeichnung auf Wanderwegen sind wir als Wandernde einem hohen Sicherheitsrisiko und unter Umständen einer erhöhten Lebensgefahr ausgesetzt. Um das zu vermeiden, beschreibt die Norm unter anderem Richtlinien zur Markierungsart, der Häufigkeit sowie dem darzustellenden Informationsgehalt der Beschilderung. Darüber hinaus werden Anforderungen zur Materialbeschaffenheit, Haltbarkeit, Umweltverträglichkeit und Sichtbarkeit der Wegweiser definiert. Die Norm gibt somit ausreichend vor, welche Inhalte dargestellt werden müssen und welche Beschaffenheit die einzelnen Wegweiser aufweisen sollen. Dennoch gibt es bei der visuellen Gestaltung regionale oder vereinsspezifische Unterschiede. Diese ergeben sich teilweise durch historisch gewachsene Beschilderungssysteme und -konzepte, die bereits seit mehreren Jahrzehnten angewendet werden. Aus diesem Grund treffen wir im alpinen Raum meist auf Hinweisschilder mit leuchtendem Grund in Verkehrsgelb (RAL 1023) während uns im Thüringer Wald die Pfeilschilder im schönsten Laubgrün (RAL 6002) den Weg weisen. Uns ist es also möglich, anhand der Schildgestaltung zu bestimmen, wo wir uns befinden oder ob wir schon weiter gelaufen sind als wir eigentlich wollten. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass wir die Unterschiede überhaupt erkennen.  Hierbei soll Ihnen unser Praxisguide helfen.  Praxisguide „Wanderwegmarkierung DIN 33466“ herunterladen